Wurzelwegkanzel, ein neu geprägtes Wort, das als Grundlage für einen Bericht in der Tageszeitung verwendet wurde. Nun, Wurzeln  gehören zu Pflanzen, und wenn sie auf Wegen besonders sichtbar sind, dann sind es Wurzeln von Bäumen. Und nun der zweite Wortteil Kanzel. Eine Kanzel findet man in jeder Kirche. Allerdings wird auch in der Jägersprache ein Hochsitz als Kanzel genannt. Und das dürfte hier gemeint sein. Und somit wäre die Wurzelwegkanzel ein Jägerhochsitz an einem verwurzelten Waldweg. Und diese Wurzelwegkanzel  ist nun unser Wander-Zielpunkt.
Die Wanderung beginnt auf der Schwarzen Heide am Ruheforst-Parkplatz. Zunächst geht man auf dem geteerten Waldweg  weiter bis zum Wendeplatz an der Landesgrenze. Über die Kuppe des Eckertsberges führt uns ein Abstecher auf dem markierten Fußweg zum ehemaligen Standort des vor längerer Zeit gestohlenen Dreilöchersteines. Auf diesem Pfad geht man noch weiter bis zu dem vorhin verlassenen Waldweg. Den überquert man und kommt auf den Wurzelweg, der auf dem Höhenrücken vom Eckertsberg bis zur Schlettacher Straße verläuft. An diesem Wegstück steht nun ein neuer Jägerhochsitz, der in der ausgeführten Art überhaupt nicht mit den üblichen Hochsitzen zu vergleichen ist und den Namen „Wurzelwegkanzel“  führt. Für den Rückweg geht man diesen Waldweg weiter und kommt zu einer Forststraße. Hier biegt man rechts ab und erreicht wieder den Waldrand  unterhalb der Schwarzen Heide.

Termin:                  Bleibt jedem Einzelnen überlassen
Zeit:                       Bleibt jedem Einzelnen überlassen

Edgar Keller