Knapp über 50 Mitglieder des TSV Weitramsdorf trafen sich am 04.03 zur Jahreshauptversammlung im Sportheim des TSV. Mit über 570 Mitgliedern, davon ca. 200 Kinder- und Jugendlichen, ist der TSV weiterhin der größte Verein der Gemeinde.

In seinem Bericht konnte der 1. Vorsitzende Jörg Bissot über ein arbeitsintensives 2022 berichten. „Wir sind als TSV gerade in einer sehr intensiven Phase der Weiterentwicklung und versuchen ganz viele Dinge anzuschieben“. So wurde jeden Freitag das Sportheim als Bürgertreff geöffnet, darüber hinaus wurden durch das Eventteam mehrere Spezial-Abende angeboten (Schnitzelabend, Gyrosabend) Hier war der Zuspruch so groß, dass einigen Gästen abgesagt werden musste. Daneben konnte sich der TSV zur Anschaffung einer PV-Anlage entschließen. Diese soll ab Mitte April 23 die laufenden Kosten im Bereich Strom deutlich reduzieren. Neben dem „normalen Sportbetrieb“ wurde durch persönlichen Einsatz der Mitglieder und finanzieller Unterstützung der Initiative Rodachtal ein Boule-Spielfeld errichtet. Über 140 Helfer waren bei den Beach-Wochenenden im Einsatz, die, genauso wie die Kewa im Oktober, riesigen Zuspruch fanden.

Viel wichtiger als der Blick zurück ist aber der Blick nach vorne – denn da spielt die Musik. So steht auch in 2023 wieder einiges auf der Agenda.  Geplant ist zusammen mit der Gemeinde eine Umgestaltung des Sportplatzes. Hier soll ein festes Beach-Volleyball/Handball-Feld und weitere Features mehr Spiel und Sport der Öffentlichkeit ermöglicht werden. Das Tennisstüberl muss umfangreich renoviert werden und auch im Sportheim und der Küche sind einige Erweiterungen geplant. Daneben will man zusammen mit der Kirche eine gemeinsame Dorfweihnacht auf den Weg bringen. Und vorrangig ist es natürlich unser Ziel, auch 2023 wieder den Sportbetrieb auf gleichem Niveau zu halten bzw. noch weiter auszubauen.

„Es wird auch 2023 nicht langweilig – aber ich kann jeden Interessierten nur herzlich einladen sich zu melden, um die Entwicklung des TSV selbst mitzugestalten. Es macht Spaß etwas zu bewegen“ so Jörg Bissot zum Abschluss seines Berichtes.

 

Vanessa Krauß (Finanzverantwortliche) konnte dann in Ihrem Bericht zur finanziellen Situation vorsichtig Entwarnung geben. So habe sich die finanzielle Situation des TSV in den letzten drei Jahren verbessert, aber die notwendigen, angesprochenen Investitionen (PV Anlage / Tennisstüberl / Sportheim) sind ein finanzieller Kraftakt. Weiterhin werden die Darlehen im  Rahmen des Sporthallenbaus den Verein auch noch weitere 10 Jahre belasten. Um hier den finanziellen Spielraum für die Zukunft zu haben stimmten alle anwesenden Mitglieder einer moderaten Beitragsanpassung (plus 1 Euro pro Monat) zu. Die letzte Anpassung hatte der TSV 2013 vorgenommen, so dass die Notwendigkeit allgemein anerkannt wurde.

 

Nach dem Bericht der Kassenprüfer (hier gab es keine Beanstandungen) konnten dann die Haupt- und Abteilungskassen sowie der Vorstand einstimmig entlastet werden. In den dann folgenden Berichten der Abteilung Handball (Uwe Knorr) und Tennis (Peter Euler) wurde auch ein kurzer Blick zurück auf 2022 – und ein etwas längerer Blick auf 2023 geworfen.

 

Zum Abschluss der kurzweiligen JHV wurden dann durch die Vorstände Steffen Eberlein und Jörg Bissot einige der anwesenden Mitglieder geehrt. So wurde Vanessa Krauß durch die Bayerische Taekwondo Union für ihr Engagement im Taekwondo Sport die Ehrennadel und Ehrenurkunde verliehen.

 

Daneben gab es Urkunden sowie eine gute Flasche fränkischen Wein für langjährige Vereinsmitglieder. Besonders hervorzuheben waren in diesem Rahmen sicherlich Edgar Keller und Herbert Eichhorn, die beide seit 75 Jahren dem TSV die Treue halten. Für immerhin 70 Jahre Mitgliedschaft im TSV wurden Günther Fischer, Ernst Schrehardt und Otto Schuster ausgezeichnet. Weitere Jubilare waren Dorothee Merzbacher, Hubert Pawloski, Liselotte Pfränger, Grete Schmidt, Annemarie Pleiner und Irma Seifert (alle 55 Jahre), Hartmut Bauer und Petra Köhler (50 Jahre) und Ursula Heymann, Monika Lörzing und Anneliese Tetzlaff (jeweils 40 Jahre).

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Grüße Jörg